Almaviva Quartett

Presse

"...Warm, sprechend, lebendig und sehr farbig klangen ihre barocken, mit Darmsaiten bespannten Instrumente. Auch das Spiel des Almaviva Quartetts ist ganz von der historischen Aufführungspraxis geprägt. Das hörte man an der betont starken Phrasierung, an der Artikulation und Dynamik, am überaus akzentreichen Spiel, in dem die Affekte prägnant herausgeholt werden. Das war schon deklamatorisches Spiel und Klangrede im besten Sinne. ...Der positive Eindruck setzt sich im e-Moll Streichquartett von Franz Krommer fort, einem immer noch zu wenig beachteten Beethoven-Zeitgenossen. Das Almaviva Quartett interpretierte dieses schöne einfallsreiche Werk mit aller Frische, energischem Schwung und gut durchgezeichnetem Klang und zeigte, dass Krommers Musik eine Repertoire-Entdeckung ist und sich nicht hinter den Säulenheiligen der Wiener Klassik verstecken muss."
Badische Zeitung 14.03.2009


"Die Seele hob ab und schwebte, gelenkt von den Melodien, mal fröhlich beschwingt, mal melancholisch gestimmt durch das grosse Kirchenschiff. Der Verstand dagegen liess sich vom Können des Almaviva Quartetts betören. Eva Borhi, geboren und aufgewachsen in Ungarn begeisterte mit ihrem Spiel auf der Barockvioline als Solistin genauso wie die in Deutschland geborene Melanie Beck mit dem Barockcello. Fast grenzt es an Hexerei, wie bravourös die beiden Frauen ihren Instrumenten die zartesten und exzessivsten Töne entlocken. Aber weder Peter Barczi, Barockvioline noch Werner Saller, Barockviola spielen im Quartett die zweite Geige. Allesamt sind sie Könner von höchster Güte und vermochten das Publikum zu begeistern welches dies am Schluss mit einem lang anhaltenden Applaus ausdrückte, den das Almaviva Quartett noch zu einer Zugabe veranlasste."
Fricktal24.ch 14.03.2009

" Das Ensemble machte seinem Namen, welcher Mozarts schwungvoller Oper "Figaros Hochzeit" entlehnt ist, alle Ehre. Mit untrüglichem Gestaltungsinstinkt und technischer Verve wurden die Stücke dargeboten. Die Kurzweiligkeit und Unterhaltsamkeit der Interpretationen spiegelte sich in den Mienen der Besucher….Ein Fest für Mozart und die Wiener Klassik - ein Fest für die Ohren der Zuhörer"
Badische Zeitung, 3. April 2006